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Ready Made



Hier gibt es Anleitungen für Klamotten an denen man nichts wirklich nähen muß. Wir haben fertig gekaufte Kleidungsstücke umgearbeitet und teilweise was ganz anderes draus gemacht. Dafür muß man keine großen Kenntnisse in Sachen Schnitttechnik haben und braucht manchmal noch nicht einmal eine Nähmaschine. Was dabei rauskommt ist trotzdem tragbar, manchmal ein wenig Punk, aber immer individuell und vor allem selber gemacht.
Alles in allem sind die Ready Mades schnell und einfach herzustellen und eigenen sich daher hervorragend für alle die erst anfangen ihre eigenen Klamotten zu schneidern oder einfach nicht so einen Aufwand treiben wollen.


Ihr könnt die Anleitungen nach Ausgangsmaterial und/oder Endprodukt filtern und anzeigen lassen:
Aus
Ausgangsmaterial
sollEndprodukt
werden




Shrug und Top

Von Soda



nur das top
Ihr braucht: 1 langĂ€rmeliges enges Shirt aus schwarzem Baumwollstrech, SatinbĂ€ndchen in rot und schwarz, rote Stoffmalfarbe die sich beim BĂŒgeln aufplustert
Preis: So ein Shirt kostet etwa 10 Euro, ein ganz einfaches aus dem Schlußverkauf tut es, SatinbĂ€ndchen vom Meter sind nicht teuer, ihr braucht etwa 1 Meter in jeder Farbe, Farbe kostet etwa 5 Euro, bleibt also unter 20 Euro fĂŒr zwei KleidungsstĂŒcke!

so schnipp
So geht's: Als erstes wird das Shirt gewaschen, dann hĂ€lt spĂ€ter die Stoffmalfarbe besser. Wer nichts draufmalt kann sich das Waschen sparen. Nach dem Trocknen schneidet ihr erstmal den Halsausschnitt aus dem Shirt, dabei nah am Rand schneiden, es soll bloß das verstĂ€rkte BĂŒndchen weg. Dann hinten direkt unterhalb der Ärmel (diese nicht beschĂ€digen) einmal durchschneiden, vorne jeweils vom linken und rechten Ende des Ausschnitts schrĂ€g bis unter die Ärmel. Das ist der Shrug. Die Kanten braucht ihr nicht mehr zu sĂ€umen, die fusseln nicht sehr aus, wenn euch das trotzdem stört, nur zu. FĂŒr das Top nehmt ihr das ĂŒbriggebliebene untere Teil des Shirts und schneidet vorne einen Ausschnitt zurecht. Jetzt werden die SatinbĂ€ndchen als TrĂ€ger rangenĂ€ht und zum Schluß kommt der Schriftzug drauf (achso, bei mir steht "No Future" drauf, das könnte ich euch ja auch mal mitteilen...:), dann nach Anleitung der Farbe bĂŒgeln und voila! war doch gar nicht so schwierig!


Varianten: Mit dem Top könnt ihr machen was ihr wollt: andere TrĂ€ger (zum Beispiel aus Spitze oder wie Stefanie empfiehlt: "Ein StĂŒck Kordel! Man braucht da nicht viel, weil die sich auch noch recht gut dehnt (mit berĂŒcksichtigen!) und es sieht mal etwas anders aus"), den Ausschnitt nach Belieben verĂ€ndern (gerade, rund, spitz, Neckholder), was anderes Draufmalen, oder was Applizieren (Reflektorband!)... Oder ihr macht ein bauchfreies Top, da schneidet ihr einfach oben mehr weg und behaltet somit eine gesĂ€umte Kante unten. Schön kann ich mir auch ein Tube Top (Bandeau Oberteil oder Bustier oder wie immer ihr das nennen wollt) vorstellen, dazu sollte man aber wahrscheinlich das Top oben gerade abschneiden und einen Tunnel nĂ€hen, so daß man dann ein Gummiband durchziehen kann und das ganze nicht dauernd festhalten muß.




Eine Variante kommt von Nemontemi:
Der bĂŒrotaugliche Shrug

"Da mir leider im BĂŒro verboten ist, TrĂ€gerkleider zu tragen, musste ein Shrug her - bei eurer Vorlage (in der man ein Top zu einem Shrug verarbeitet) allerdings habe ich befĂŒrchtet dass das Ding an den Armen/Schultern auch nicht genug Haut verdeckt und hab mal ne kleine Abwandlung gemacht. Funktioniert wohl am besten, wenn man ein Top mit möglichst weitem Ausschnitt dafĂŒr verwendet."




Weitere Fotos dazu:

Nemontemis bĂŒrotaugliche Variante (siehe ErgĂ€nzung)



Brittas Shrug und Top aus rotem Pannesamt. Sieht doch prima aus!



Und dieser readymade Shrug ist von Thiuri. War mal ein pinkes Shirt.



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