Victory Faltenrock



Minirock

Autor: Natron
Schwierigkeit: 4 von 4
8 Fotos dazu

Ein raffinierter Schnitt mit Taschen die sich hinter seitlichen Faltenbesätzen verbergen

Ihr werdet sehen, die Konstruktion und Verarbeitung dieses Rocks ist etwas aufw√§ndiger als ihr es von uns gewohnt seid. Daf√ľr habt ihr Gelegenheit zu sehen wie man einen Schnitt konstruieren kann, lernt wie man Paspeln macht und vielleicht noch ein paar weitere Tricks.


Material


Preis

Da k√∂nnt ihr Reste verwenden, oder ihr kauft ein kleines St√ľck Stoff ein. K√∂nnte so um die 10 Euro kosten.



Anleitung

1. Schnitt erstellen

Ausgegangen wird von einem schlichten Minirock-Schnitt, den wir dann weiter zerlegen und aufmotzen. Ihr k√∂nnt zB einen gekauften Schnitt nehmen wenn ihr einen zur Hand habt oder ihr verwendet Lilianas Basis-Rock um euch einen Schnitt zu erstellen oder nehmt den Schnitt von einem Rock ab. Wichtig ist, dass ihr am Ende einen Papierschnitt f√ľr einen Minirock habt der etwa 30 cm lang ist und am Saum etwa 120 cm Umfang hat (bei einer Gr√∂√üe M). Am besten ist es wenn ihr mit diesem Schnitt ein einfaches Probeteil n√§ht, um zu testen ob alles sitzt und passt. Bei diesem Schnitt ist es schwer bis unm√∂glich nachtr√§glich noch die L√§nge oder die Weite zu √§ndern, also solltet ihr euch vorher sicher sein, was ihr tut. Dann k√∂nnen wir anfangen und aus dem Grundschnitt ein neues Schnittmuster basteln. Und das geht so:

Schnitt dritteln
Zuerst werden sowohl Vorderteil auch auch R√ľckteil in jeweils drei Teile unterteilt. Bei mir ist die Mitte etwa die H√§lfte der Gesamtbreite und die Seiten sind je ein Viertel breit (11-22-11), aber das bleibt nat√ľrlich eurem Geschmack √ľberlassen. Wenn ihr es schafft, k√∂nnt ihr auch eventuelle Abn√§her in diesen Teilungsn√§hten verschwinden lassen, das w√§re am besten. Auf dem Mittelteil sollten jedenfalls keine Abn√§her mehr sein, auf den Seiten ist das nicht so tragisch.
Bei mir sind die Linien ganz gerade und etwas schräg gestellt, so dass das Mittelteil nach unten breiter wird. Um das proportional hinzukriegen, könnt ihr am Saum auch 1/2 von der Mitte abmessen und die Linie dort enden lassen.

Mitte teilen
Wenn die senkrechte Teilung gemacht ist haben wir also vordere und r√ľckw√§rtige Seiten- und Mittelteile. Jetzt wird das Mittelteil (sowohl vorne als auch hinten) nochmal waagerecht geteilt, dazu zeichnet ihr eine Linie parallel zur oberen Kante (also auch leicht geschwungen) und etwa 10 cm davon entfernt.

Seiten teilen
Nächster Schritt ist die Teilung auf den Seitenteilen. Dort zeichnet ihr eine geschwungene Linie die etwa in Höhe der Teilung auf dem Mittelteil beginnt und nach außen abfällt. Wichtig ist hier nur, dass die Linie an der Seitenkante im rechten Winkel endet, sonst habt ihr später einen Knick drin. Setzt die Linie außerdem nicht zu tief an, denn darunter muss noch eine -wenn auch kleine- Tasche Platz finden. Bei mir ist unten 10 cm Abstand zum Saum.

Jetzt haben wir alle Teile quasi konstruiert, jetzt machen wir die Schnittmusterteile fertig. Dazu k√∂nnt ihr teilweise euer vorhandenes Schnittmuster zerschneiden, teilweise m√ľssen wir da aber auch was abpausen. Wer √ľbrigens ein Futter in den Rock n√§hen will sollte die Originalteile nicht zerschneiden weil wir die genau daf√ľr verwenden werden.

Schnittteile Wir brauchen:
A, B, C und D sind schon fertig, die könnt ihr direkt ausschneiden. Die Stoffteile werden dann im Stoffbruch zugeschnitten.

F√ľr E und F nehmt die Seiten einfach je einmal komplett, zeichnet euch aber trotzdem die geschwungene Linie ein, die brauchen wir sp√§ter als Orientierung).

F√ľr G paust ihr die Bereiche unterhalb der geschwungenen Linie auf den Seitenteilen je einmal ab und klebt sie an der Seitenkante zusammen. Wenn die Seite keine gerade Linie ist, sondern geschwungen verl√§uft dann lasst ihr die beiden Teile getrennt und schneidet den Taschenbeutel sp√§ter aus zwei Teilen zu.


H ist im Prinzip wie G, nur m√ľssen wir daf√ľr noch ein paar Falten erzeugen. Wie das geht erfahrt ihr jetzt:
Seiten erweitern
Ihr paust die Teile unterhalb der Linie jeweils nochmal ab. Die werden an der Seitenkante wie auf dem Schema etwas erweitert (etwa 2 cm jeweils). Dadurch entsteht auch eine gerade Seitenkante, falls sie vorher gebogen war.

Falten einzeichnen
Dann klebt ihr das vordere und das r√ľckw√§rtige Teil an den Seiten zusammen und erhaltet ein neues Teil. Das ist die Grundfl√§che f√ľr die Faltenbes√§tze. Dort m√ľssen wir jetzt noch Falten einzeichnen. Macht nicht zu viele Falten, das erschwert die Aufgabe nur unn√∂tig. Ich habe auf jeder Seite 4 und eine in der Mitte, also 9 insgesamt. Die mittlere Falte wird nach unten etwas breiter, die anderen sind gleichm√§√üig breit. So k√∂nnen wir den Bereich gut aufteilen.

Falten konstruieren
Wenn ihr das habt nehmt ihr ein neues gro√ües St√ľck Papier und paust dort zuerst nur die mittlere Falte ab. Dann geht ihr wie im Schema vor und setzt die Falten zusammen. Die roten Teile werden spiegelverkehrt √ľbertragen. Da muss man sich konzentrieren, aber das ist auch alles. Es entsteht ein ziemlich langes Teil mit ziemlich vielen Zacken, das ist Teil H. Das kann man zur Probe mal zusammenfalten wie sp√§ter auch der Stoff gefaltet wird und sehen ob alles passt und sp√§ter wieder die Form des urspr√ľnglichen Teils entsteht.
Zusammenfalten

Gratulation, der schwierigste Teil ist geschafft. Jetzt habt ihr das Schnittmuster fertig.


2. Zuschneiden und Nähen

Alle Teile Die Teile schneidet ihr jetzt alle aus dem Baumwollstoff zu. A,B,C und D jeweils 1x (im Stoffbruch), alle anderen Teile je 2x (einmal davon spiegelverkehrt). √úbertragt euch bei den Teilen E und F die geschwungene Linie und bei H die ganzen Falten auf den Stoff (Kopierpapier bietet sich hier an) , die brauchen wir sp√§ter zur Orientierung. √úberhaupt ist es wichtig, dass ihr alle Konturen sorgf√§ltig √ľbertragt, denn es macht die Arbeit sehr viel einfacher, gerade wenn wir zu den Paspeln kommen.

Achtet beim Zuschnitt darauf, dass sich die Teile alle in die Breite stretchen!

Alles zugeschnitten? Los gehs! In fast jede Naht kommen hier Paspeln, also beginnen wir gleich damit. Wer keine Paspeln will √ľberspringt den n√§chsten Absatz einfach. Ich erkl√§re einmal grunds√§tzlich wie ich Paspeln herstelle und einsetze, das wird dann an jeder Naht genauso gehandhabt.

Paspeln

Paspeln mit Schnur (ohne sind sie eigentlich streng genommen auch keine Paspeln, aber wir wollen mal nicht so kleinkariert sein) sind viel einfacher zu handhaben als welche ohne weil man sich an der Dicke der Schnur orientieren kann. Und sie sehen edler aus.
Man braucht: Schr√§gband und eine Schnur in der gew√ľnschten Dicke. Ich verwende eine Art Anorakkordel, ihr k√∂nnt alles nehmen was sich mitwaschen l√§sst, die richtige Dicke hat und nicht zu steif ist. Von beidem schneide ich die gew√ľnschte L√§nge f√ľr jede Naht extra ab. Man kann nat√ľrlich auch erstmal Paspelband am laufenden Meter herstellen und das sp√§ter zuschneiden.
Paspeln Material

Das Schrägband falte ich auseinander und lege die Schnur in die Mitte, so dass sie vom Band umschlossen wird. Das fixiere ich mit Stecknadeln.
Paspeln zusammensetzen

Dann steppe ich direkt neben der Schnur auf dem Band entlang, dazu eignet sich der Reißverschlussfuß.
Paspeln nähen

Das sieht dann so aus:
Paspeln fertig

Das Band stecke ich auf den Stoff auf, dabei l√§uft die Naht die ich gerade gemacht habe um die Schnur einzun√§hen genau entlang der aufgezeichneten Nahtlinie (die Markierung ist nat√ľrlich auf der R√ľckseite des Stoffes). So wei√ü ich, dass die Paspel genau platziert ist und kann mich sp√§ter bei Zusammenn√§hen daran orientieren.
Paspeln aufstecken

Dann n√§he ich die Paspel ein St√ľck daneben fest (also auf der Nahtzugabe). Das kann man auch von Hand heften, ich machs mit der Maschine weils schneller geht. Bei komplizierten Rundungen und √§hnlichem empfiehlt sich Heften allerdings.
Paspeln heften

Jetzt k√∂nnen die beiden Stoffteile wie √ľblich zusammengen√§ht werden. Allerdings verwende ich dabei wieder den Rei√üverschlussfu√ü und n√§he direkt neben der Schnur auf der Markierung (im Idealfall trifft man dabei genau die Naht mit der man die Schnur in die Paspel gen√§ht hat).
Paspeln einnähen

Wenn es fertig ist, kann die Paspel auf eine der beiden Stoffseiten "geklappt" werden. Das sollte man kurz in Form b√ľgeln. Ich fixiere die Bandenden noch an beiden Enden indem ich ein paar mal hin und her dr√ľber n√§he (auf der Nahtzugabe). So kann die Schnur nicht versehentlich rausrutschen.
Paspeln eingenäht

Und wenn ihr alles richtig gemacht habt sehen sie dann später so schön aus, die Paspeln.
Paspeln schön

Ende Exkurs Paspeln



Jetzt fangen wir mal mit dem Zusammennähen an!
Zuerst werden die oberen und unteren Mittelteile je vorne und hinten zusammengesetzt (A mit C und B mit D). Da kommt eine Paspel in die Naht. Dann entscheidet ihr euch ob ihr den Rei√üverschluss in die linke oder rechte Seitennaht setzen wollt und n√§ht die anderen beiden Seitenteile (E und F) schon mal zusammen (ohne Paspel). Die Seite mit Rei√üverschluss funktioniert wie bei den Gl√ľcklichen Kissen beschrieben. Erst wird die Naht zugeheftet, dann der Rei√üverschluss drunter geheftet und gen√§ht, dann die Naht wieder aufgetrennt.
RV heften

Der einzige Unterschied ist, dass hier nur eine schmale Seite zugen√§ht wird. Kleiner Trick √ľbrigens dabei: Wenn ihr beim Heften den Stoff etwas Richtung Naht schiebt, so dass eine ganz kleine "Beule" zwischen Heftstichen und Naht entsteht dann sorgt diese Mehrweite sp√§ter daf√ľr, dass der Rei√üverschluss tats√§chlich verdeckt bleibt, auch wenn Zug auf der Naht ist.
RV verdeckt


Vergesst auch nicht, eventuelle Abnäher zu schließen bevor es weiter geht!


Dann kommen wir zu den Taschen/Falten. Wer seine Taschenbeutel (G) aus zwei Teilen zusammensetzt n√§ht diese jetzt zusammen. Dann nehmt ihr euch die Faltenbes√§tze (H), dort wird zuerst der Saum gemacht: An der Markierung doppelt nach innen umfalten (b√ľgeln hilft) und einmal dr√ľber n√§hen. Danach b√ľgelt die Falten so ein wie oben im Schema zu sehen. Testet mit dem original Schnittteil ob die Gr√∂√üe hinhaut und alle Falten die richtige Breite haben. Der Saum sollte jetzt automatisch gerade sein wenn ihr alles ordentlich und nach Markierungen gemacht habt. Dann werden die Falten ganz knapp entlang der Kanten (innere und √§u√üere) abgesteppt. So bleiben sie auch nach dem Waschen erhalten. Entlang der oberen Kante k√∂nnt ihr die Falten einmal fest- und zun√§hen (auf der Nahtzugabe), das macht die Handhabung einfacher.

Die Faltenbesätze und die Taschenbeutel werden jetzt an der geschwungenen Kante aufeinander gelegt und genäht (vertauscht die linken und rechten Schnittteile nicht!), mit den rechten Seiten zueinander. In diese Naht kommt wieder eine Paspel (die ihr vielleicht erstmal heften wollt weil die geschwungene Kante etwas anspruchsvoller ist).
Vers√§ubert die Nahtzugaben und wendet die Teile wieder auf rechts. Die Kante kann noch von au√üen schmal abgesteppt werden wenn ihr meint, dass das n√∂tig ist. Meist reicht B√ľgeln auch. Die fertigen Taschen/Faltenteile werden jetzt passgenau auf die Seitenteile gelegt (daf√ľr haben wir die geschwungene Linie √ľbertragen) und mit Stecknadeln am Platz gehalten. Die untere Kante der Seiten und des Taschenbeutels sollte nicht unter den Falten herausblitzen, deshalb wird sie vor dem Zusammenn√§hen um etwa 2cm gek√ľrzt (je nach dem wie viel n√∂tig ist). Dann n√§ht ihr sie zu und vers√§ubert die Naht (macht das besonders ordentlich, es k√∂nnte bei Wind oder falschen Bewegungen doch sichtbar werden ;)). Die Taschenbeutel/Faltenbes√§tze k√∂nnt ihr zur Sicherheit auf der Nahtzugabe schon mit den Seitenteilen zusammen√§hen, so kann sich sp√§ter nichts verschieben.

Jetzt werden noch die Seiten und die Mittelteile (wieder mit Paspel) zusammengesetzt. Passt auf welche Teile vorne und welche hinten sind! Der Saum an den Seitenteilen ist schon fertig, den an den Mittelteilen falten wir jetzt auch doppelt nach innen um und nähen ihn fest.

N√§chster Schritt sind G√ľrtelschlaufen. Ich habe immer zwei parallel gemacht, hinten und seitlich. Das k√∂nnt ihr nat√ľrlich auch anders machen oder ganz weglassen. Ich habe mir ein St√ľck Stoff mit den Ma√üen 54 x 6 cm (in den 54 cm sind schon 6 x 7 plus je 1 cm Nahtzugabe enthalten, an den langen Seiten ist auch jeweils 1 cm enthalten) zugeschnitten (wer das nicht rauskriegt kann auch einzelne St√ľcke machen). Das wird der L√§nge nach auf die H√§lfte gefaltet (rechte Seite innen) und zugen√§ht. Dann wendet man den Schlauch und b√ľgelt ihn, der sollte jetzt 2 cm breit sein. Wer will steppt nochmal von au√üen ab. Dann wird das in 6 gleich lange Teile zu 9 cm (7 cm plus je 1 cm Nahtzugabe) zerschnitten. Jeweils links und rechts vom Rei√üverschluss, der anderen Seitennaht und der hinteren Mitte habe ich eine G√ľrtelschlaufe platziert, mit 1-2 cm Platz dazwischen. Die werden erstmal nur an der oberen Kante auf die Nahtzugabe gen√§ht, die untere Kante bleibt noch lose, die machen wir sp√§ter.

G√ľrtelschlaufen und RV


Jetzt fehlt nur noch der Bund. Ihr habt jetzt die M√∂glichkeit ein Futter einzuarbeiten. Wer das nicht machen will √ľberspringt wieder den n√§chsten Absatz.

F√ľr das Futter schneidet ihr aus Futterstoff ein Vorder- und ein R√ľckteil nach dem originalen Rockschnitt zu. Schlie√üt alle eventuellen Abn√§her und auch die Seitennaht die nicht an der Rei√üverschlussseite liegt (das ist beim Futter genau spiegelverkehrt wie beim Rock). Die andere Seitennaht schlie√üt ihr nur unterhalb des Rei√üverschlusses, die offenen Kanten vers√§ubert ihr einzeln. Das Futter k√∂nnt ihr am Saum 2 cm k√ľrzer machen als den Rock, so ist sichergestellt, dass es nicht zu sehen ist. S√§umt das Futter. Dann zieht ihr das Futter rechts auf rechts √ľber den Rock und steckt die oberen Kanten aufeinander. N√§ht am Rei√üverschluss beginnend einmal rundherum bis wieder knapp an die Z√§hne heran. Vers√§ubert diese Naht und wendet das Futter in den Rock hinein. Wer will kann die obere Kante noch von au√üen absteppen, dazu k√∂nnt ihr die G√ľrtelschlaufen aus dem Weg klappen (deshalb sind sie noch nicht angen√§ht). Dann zieht ihr das Futter wieder aus dem Rock raus und n√§ht erstmal die losen Enden der G√ľrtelschlaufen fest. Ich mache das indem ich die Nahtzugabe umfalte und genau im Knick feststecke und den Stoff dann ein wenig einrolle, so dass ich mit der Maschine in die Schlaufe reinkomme und die Knickstelle mit ein paar Vor- und Zur√ľckn√§hten ann√§hen kann. Erst danach kommt das Futter zur√ľck und ihr faltet die offenen Kanten entlang des RV nach innen um und n√§ht sie von Hand auf den Rei√üverschlussb√§ndern fest.


Ohne Futter wird der Bund mit Schr√§gband gemacht. Ihr k√∂nnt die Kante ganz klassisch einfassen oder ihr verst√ľrzt sie mit dem Schr√§gband so wie ich es gemacht habe (siehe Schema rechts). Dabei macht ihr die erste Naht ganz normal mit der Maschine, dann faltet ihr das Band nach innen um und n√§ht es von Hand unsichtbar an (die Hexenstiche sind in den Tipps erkl√§rt). Wem das zu aufw√§ndig ist, der kann das auch mit einer sichtbaren Maschinennaht machen, mich hat nur diese Naht gest√∂rt. Au√üerdem kann man auch die Kante noch ganz schmal absteppen. Jetzt seht ihr wieder warum wir die G√ľrtelschlaufen noch nicht angen√§ht haben, man kann sie daf√ľr aus dem Weg klappen. Am Rei√üverschlu√ü beginnt und endet das Band, dort faltet ihr es um und n√§ht die Enden von Hand auf die Rei√üverschlussb√§nder.

Innenverarbeiten Bund

Nun nur noch die unteren Enden der G√ľrtelschlaufen einfalten und an Ort und Stelle festn√§hen. Ich mache das indem ich sie genau im Knick feststecke und den Stoff dann ein wenig einrolle, so dass ich mit der Maschine in die Schlaufe reinkomme und die Knickstelle mit ein paar Vor- und Zur√ľckn√§hten ann√§hen kann.


Und damit ist der Rock fertig. Gratulation, das war ein ganz sch√∂nes St√ľck Arbeit!


Variationen


Empfehlung

Das ist kein St√ľck f√ľr Anf√§nger. Ihr braucht schon ein wenig Erfahrung und solltet sauber arbeiten k√∂nnen. Die Konstruktion des Schnittes und die Verarbeitung mit Paspeln und Faltenbes√§tzen ist schon eine Herausforderung.


Musiktipp

Natron empfiehlt: Wie wärs mit Guter-Laune-Musik von The BossHoss? Das rockt einfach und macht auch Leuten Spaß die sonst nicht auf Gitarrenmusik stehen.







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