Cherub Bondageshirt



Langärmliges Shirt

Autor: Natron
Schwierigkeit: 2 von 4
7 Fotos dazu

Tie me down!

Langärmliges Shirt aus glänzendem schwarzem stretchigem Stoff. Sehr angenehm zu tragen (oder auch nicht, je nach Geschmack ;-)
Auf Figur geschnitten, mit U-Bootausschnitt. Mit acht silbernen D-Ringen und schwarzen aufgenähten Bändern verziert. Variabel mit zwei Riemen und dicken Karabinerhaken zu tragen.

Sieht bei den Jungs bestimmt auch traumhaft aus ;-)


Material


Preis



stoff zerschneiden Anleitung

Unsere Längenangaben sind nur Orientierungswerte. Meßt selber noch mal nach, und schneidet im Zweifelsfall lieber zu großzügig!

Links seht ihr das Muster fĂĽr Ă„rmel und Shirtteil. Alles wird doppelt ausgeschnitten.

Am besten (das lege ich euch sehr ans Herz!) schaut man sich den Schnitt des Shirts mal bei einem (gut passenden) langärmligen T-Shirt an (ein kurzärmliges tuts auch, dann muss man sich die Ärmel halt verlängern). Dabei darauf achten, ob der Stoff elastisch ist.

Wichtig ist bei elastischem Stoff auch, darauf zu achten, in welche Richtung er sich dehnt (wenn es nur eine ist, bi-elastische Stoffe sind aber selten). Am besten so verarbeiten, daß sich alles quer dehnt, d.h. das Shirtteil dehnt sich in der Weite und nicht in der Länge und die Ärmel auch.

so siehts bei mir ausDie einzelnen Teile werden wie auf dem Bild zurecht geschnitten (das sind alles Angaben in cm auf dem Bild rechts. Außerdem sind das nur meine Maße, also messt lieber bei euch selber nach. Aber so als Orientierung reichts :-). Ich hab hier Vorder- und Rückenteil gleich gemacht, dass geht aber nur weil der Stoff elastisch ist. Als erstes mal das Shirtteil an den Schultern und Seiten (auf links gedreht) zusammenstecken. Vorsichtig anprobieren (immer noch auf links) und evtl. korrigieren. Markieren, bis wohin die Löcher für die Ärmel offen bleiben sollen (lieber zuviel offen lassen, zunähen kann man immer noch!), dei mir sind das 23 cm in der Höhe, also 46 einmal rundherum gemessen. Zwei kurze Stückchen Band an je einem D-Ring festnähen (Durchziehen, umklappen und NAH am Metall lang nähen. Siehe auch Tipps) und die Bandstücken in gewünschter Höhe in der Seitennaht feststecken. Aufpassen, daß der Ring nah genug am Körper ist, sonst hängt er zu sehr runter. Jetzt die Seitennähte schließen.
Der Saum unten kann jetzt oder später umgeknickt, gesteckt (noch mal anprobieren!) und genäht werden (Vorsicht, elastisch! Hier einen Zickzackstich verwenden, wenn mit der Maschine genäht wird). Da das ganze einen U-Boot-Ausschnitt bekommen soll, sind die Schulternähte ziemlich kurz. Beim Anprobieren markieren, bis wohin der Ausschnitt gehen soll und dann nähen.
Jetzt der Ausschnitt: Noch mal anziehen und am besten aufmalen, wie tief der Ausschnitt werden soll. Umknicken, stecken (noch mal anprobieren) und nähen (Vorsichtig, denn diese Naht sieht man später! Bei Maschine: Zickzackstich). Hinten ist der Ausschnitt ganz flach, das selbe Spiel wiederholen.
Fehlen nur noch die Ă„rmel. Die sind bei mir 28 cm weit. Die Weite kann aber auch festgestellt werden, indem man ein StĂĽck Stoff (einen vorbereiteten Ă„rmel ) auf den zur Seite gestreckten Arm legt (bis an die Schulter!) und unterm Arm zusammensteckt (LaĂźt euch helfen, das klappt nicht alleine). Die Ă„rmel also in der gewĂĽnschten Weite zusammen stecken und noch mal anprobieren und evtl. korrigieren. (Ich weiĂź, das dauernde an und aus nervt, muĂź aber sein! siehe Tipps) Aufpassen, daĂź der Ă„rmel oben (wo die Schulter ist) mit dem Ă„rmelloch im Shirt zusammenpaĂźt! Dann die Naht schlieĂźen. Zwei StĂĽckchen Band wie oben mit D-Ringen bestĂĽcken und schon mal am Ende der Schulternaht des Shirts feststecken.

Ärmel Hier ist ein Bild wie die Ärmel bei meinem Shirt angenäht aussehen, mit exakten Maßen, falls euch das hilft, die Ärmel zu positionieren.
Das machen wir nämlich jetzt: Dazu die Ärmelröhren an der Naht falten und flach hinlegen. An der Seite, die die Schulter wird, den Punkt markieren der der Naht genau gegenüber ist. Der muß nämlich oben mit der Schulternaht des Shirtteils übereinstimmen. Die beiden also zusammenstecken. Dann die Naht am Ärmel an die Seitennaht des Shirtteils stecken. Jetzt ist der Ärmel richtig positioniert. Die restliche Naht stecken (wenn jetzt was nicht paßt, weil auf einer Seite zuviel oder zuwenig Stoff ist, habt ihr ein Problem. Am besten die Seitennaht des Shirtteils weiter zusammennähen oder etwas öffnen, bis der Ärmel paßt, das ist aber ziemlich unsauber also lieber vorher noch mal nachmessen) Jetzt das Ganze anziehen und markieren wie lang die Ärmel sein sollen, umschlagen und festnähen (Zickzack).
Fertig ist ein Longsleeve! Aber das ist ja noch nicht alles.

riemen Anziehen (was für eine Freude, keine piekenden Nadeln mehr drin!) und markieren, auf welcher Höhe die Riemen auf die Ärmel genäht werden sollen. Riemen feststecken, anprobieren, evtl. korrigieren. Auf ein Ende jedes Riemens einen D-Ring fädeln, festnähen und dieses Ende des Riemens so über das andere legen, daß man den Anfang nicht mehr sieht (schaut euch dazu mal den Querschnitt rechts an). Die Riemen werden mit 2 Nähten (jeweils am Rand lang) einmal um den Ärmel herum angenäht.
Jetzt werden noch 2 beliebig lange Riemen zurechtgeschnitten, an jedem Ende mit einem D-Ring bestückt und mit den Karabinern variabel festgehakt. Und ab zum Clubbing! (Nicht vergessen, überall die Fäden abzuschneiden, das sieht sonst sehr lumpig aus)


Variationen


Empfehlung

Das Shirt ist schon etwas anspruchsvoller, weil Ärmel nicht unbedingt für Anfänger geeignet sind. Aber deswegen gibt es ja die Light-Varianten (s.o.). Also, für jeden was dabei.


Musiktipp

Natron empfiehlt: Zu Cyberklamotten eignet sich Elektronisches am besten. Nekromantik's "My Bleeding Hands", "Fairieland" von Engelsstaub oder Apoptygma Berzerk mit "Bitch".








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