Rattenpulli



Pulli

Autor: Soda
Schwierigkeit: 1 von 4
6 Fotos dazu

Kurz und Zackig

Ein schluffer Kuschelpulli aus Sweatshirt-Stoff mit aussenliegenden Zickzacknähten, vorne mit Rattenmotiv und hinten mit Natron&Soda Schriftzug. Uboot-Ausschnitt und Ärmel überlang, wie immer bei Sodas Entwürfen :-)



Material


Preis


Anleitung

Zuerst das Mittelteil des Pullovers zuschneiden, das orientiert sich eng am Schmusekleid. (Ich nehme hier die MaĂźe des Schmusekleides, also meine eigenen, ihr mĂĽsst wie immer selber nachmessen und eure MaĂźe benutzen)

zuschneidenWir brauchen zwei Stück Stoff, je etwa 50 x 50 cm gross. Die legen wir aufeinander, so dass wie später mit den schönen Seiten nach aussen liegen, und malen mit Kreide zentriert 48 cm für die Schultern und 50 cm für unter den Ärmeln auf. Dazwischen bleiben 18 cm Platz und die Ärmelbreite wird bis zum unteren Saum ( bei 48 cm) beibehalten. Nahtzugaben nicht vergessen! Jetzt werden die Seitennähte mit Stecknadeln zusammengeheftet und auch an den Schultern beidseitig einige cm zusammenstecken. Dann anprobieren und wenn nötig die Maße verändern. Beim Anziehen gleich mal auf die Länge des Mittelteils achten, und markieren wie lang das Teil werden soll. Die Länge kann nämlich schon vor dem Nähen mit ganz wenig Nahtzugabe abgeschnitten werden. Dann können die Seitennähte geschlossen werden. Dazu einen breiten Zickzack und eine relativ kurze Stichlänge verwenden. Genäht wird wie beim Schmusekleid aussen! (Der Pulli wird also gar nicht auf links gedreht sondern schon auf rechts gearbeitet) Auch die Schulternähte können geschlossen werden. Jetzt wird noch mal anprobiert und, siehe da, man hat schon soetwas wie einen Pullunder, arghh. Schnell Ärmel dran.

Für die Ärmel brauchen wir wieder zwei Stück Stoff, diesmal etwa je 70 x 50 cm groß. Fangen wir mit einem Ärmel an. Das Stück Stoff wird der Länge nach gefaltet, dann ist es 70 x 25 cm groß. Den Knick genau an die Schulternaht legen und von da aus beide Seiten an den Mittelteil stecken. Die Naht wird dabei so angelegt, dass sie später komplett aussen ist, das heißt beide Nahtzugaben (Ärmel und Mittelteil) zeigen nach aussen. Den anderen Ärmel entsprechend anstecken. Und jetzt wieder anprobieren (vorsichtig!), diesmal darauf achten, ob man die Arme noch bewegen kann und auch nach unten hängen lassen kann, von den Stecknadeln die sich dabei äusserst unangenehm in die Haut stechen einmal abgesehen. Kneift es irgendwie sind die Ärmellöcher zu klein und es muss ein Stück der Seitennaht aufgetrennt werden (also liebr erstmal zu weit offen lassen). Passen die Ärmel werden sie angenäht. Danach wird der Pullover wieder auf dem Boden ausgebreitet und die Ärmel werden wieder mit dem Knick in der Mitte hingelegt und dann entlang der Stoffkante zusammengesteckt ("Aber dann sind sie doch viel zu weit!" "Ich weiß! Das ist auch nur damit sie später nicht schief werden!"). Den Pullover mit den viel zu weiten Ärmeln anziehen und mit weiteren Nadeln markieren wie weit der Ärmel nun tatsächlich an der Achsel, am Ellenbogen, am Handgelenk und am Ende werden soll (ein Bild dazu gibt es beim Ita Cross-Kleid in lang, von dem kann man übrigens auch die Ärmelmaße übernehmen). Das geht am besten, wenn einem jemand hilft. Beim Anpassen der Ärmel ist es wichtig, dass keine Falten entstehen und man den Ärmel immer noch flach ausbreiten könnte. Diese Prozedur braucht man allerdings nur für einen Ärmel machen, der andere wird dann einfach draufgelegt und entsprechend gesteckt. Die Ärmel können wenn sie weit und eng genug sind genäht werden. Fast fertig.

Jetzt erst einmal alle Nahtzugaben (wo schon genäht wurde) abschneiden und zwar so nah wie möglich ander Naht, allerdings ohne die Naht wieder aufzuschneiden. Dann muss nur noch gesäumt werden, das heißt, ich klappe den Stoff nicht nach innen um, ich nähe einfach einen Zickzack entlang der Kante ud schneide nah daran ab. Der Stoff franst nicht so sehr aus. Gesäumt werden die Ärmelabschlüsse und die Kante des Mittelteils sowie der U-Boot Ausschnitt. Für den Ausschnitt den Pulli noch mal anziehen und mit einer Nadel die Tiefe des Ausschnittes vorne und hinten markieren, dann von beiden Seiten flach auf die Markierung zu ausschneiden und schließlich säumen.

Wenn jetzt noch was draufgemalt werden soll, dann muss der fertige Pulli erst mal in die Waschmaschine. Stoffmalfarbe hält besser auf gewaschenen Stoffen und auch wenn der ja nicht wirklich dreckig ist, da ist doch Appretur drin. Der gewaschene und getrocknete Pulli kann nach Herzenslust bemalt werden. Ich hab vorne eine von meinen beiden Ratten draufgemalt und hinten Natron&Soda draufgeschrieben. Das müsst ihr natürlich nicht nachmachen. Schreibt eure eigene Homepage drauf *g*. Wenn die Stoffmalfarbe trocken ist wird sie nach ihrer eigenen Anleitung gebügelt, damit ihr noch lange Freude dran habt :)


Variationen


Empfehlung

Der Pulli ist sozusagen die kurze und daher einfachere Version des Schmusekleides, und das ist ja schon ziemlich einfach. Wegen der Ärmel vielleicht nicht als allererstes Teil zu empfehlen, aber auf jeden Fall unproblematisch auch für Anfänger.

Musiktipp

Soda empfielt die immer wieder beliebte "Goth Paradise" Reihe, heute vielleicht mal die zweite Doppel-CD.







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