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Schleifen fĂŒr alles und jeden



Schleifen

Autor: Miaka
Schwierigkeit: 1 von 4
6 Fotos dazu

Also so etwas:
Schleifen


Die Schleifen lassen sich aus jedem x-beliebigem Stoff machen, wer es sich einfach machen will nimmt unelastisches Gewebe.

Vorneweg: die Schleifen legen sich am schönsten, wenn man die Schnittteile im schrĂ€gen Fadenlauf (also im 45°-Winkel zur Webkante) zuschneidet. Wenn der Stoff dafĂŒr nicht reicht geht auch gerader Fadenlauf. Ich wĂŒrde nur nicht empfehlen, die Rechtecke einfach irgendwie aus dem Stoff zu hacken, das sieht dann schnell eher unschön aus.

Und apropos unschön: Meine NÀhmaschine zickt, deswegen sind die NÀhte bei den Einzelschritten nicht so schön. Macht aber nix, wie man oben sehen kann sind die NÀhte sowieso alle unsichtbar :).

Erstmal die benötigten Schnitteile - die Maße "Breite" und "Höhe" sind dabei als fertige Maße der Schleife zu sehen.
Schleifen
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Jetzt wird genĂ€ht: Alle Teile werden einmal lĂ€ngs gefaltet. Teil 1&3 werden jeweils an der langen Kante zusammengenĂ€ht, die beiden kurzen bleiben offen. Teil 2 wird rundherum zugenĂ€ht, bis auf eine kleine Öffnung möglichst in der Mitte der langen Kante, die brauchen wir nachher zum Wenden.
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Die NĂ€hte werden alle erstmal plattgebĂŒgelt, bei Teil 1&3 die Nahtzugaben vorsichtig auseinanderbĂŒgeln (nur mit der Spitze des BĂŒgeleisens ĂŒber die Nahtzugabe bĂŒgeln, es sollen keine BrĂŒche plattgebĂŒgelt werden), bei Teil 2 die Nahtzugaben an den Ecken verschneiden.
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Dann werden alle Teile gewendet. Bei Teil 2 die Ecken vorsichtig rauspulen (am besten nicht mit Stifen oder Scheren drin rum stochern, sondern die Ecken vorsichtig zwischen zwei Fingern ausrollen, das sollte es auch tun), bei Teil 1&3 die Naht möglichst mittig legen und das ganze Teil ausbĂŒgeln (jetzt wollen wir auch platte BrĂŒche ^^)
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Alle Teile fertig gewendet und gebĂŒgelt:
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Wer auf SteppnÀhte steht kann jetzt alles rundherum absteppen, es empfiehlt sich auf jeden Fall, die offenen Kanten von Teil 1 zu versÀubern, wenn man einen stark fransenden Stoff hat.
Die offene Stelle zum Wenden kann man unsichtbar von Hand zunÀhen, ich lasse sie aber meistens offen, weil sie direkt in der Mitte liegt (und damit nachher unter dem Band - ja, das war eiskalte Berechnung)

Danach wird die Mitte von Teil 1&2 markiert, bei Teil 1 werden die offenen (bzw. jetzt versĂ€uberten) Kanten leicht ĂŒberlappend auf die Mitte gelegt und festgesteckt.
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Anschließend wird mit doppeltem Faden (gut verknoten!) und großen Heftstichen durch die Mitte genĂ€ht, dabei immer alle Stofflagen mitfassen. An dieser Stelle kann ich allen die es ausprobieren nur einen Fingerhut ans Herz legen ;)
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Der Faden wird angezogen, zwei- oder dreimal um die Mitte gewickelt und auf der RĂŒckseite vernĂ€ht. Bei Teil 2 das gleiche, nur dass wir dort natĂŒrlich nicht vorher die Enden umlegen.
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Jetzt wird Teil 2 auf Teil 3 gelegt und festgenÀht - aha, es sieht nach Schleife aus:
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Jetzt kommt wieder Teil 3 ins Spiel, das an der RĂŒckseite der Schleife mit ein paar Stichen fixiert wird:
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Anschließend wird es einmal möglichst fest um den "Knoten" gewickelt, ein bisschen eingeschlagen und an der RĂŒckseite festgenĂ€ht. Und das wars!
Jetzt kann die Schleife an KleidungsstĂŒcke, Haarspangen, Broschen oder sonstwo hin genĂ€ht werden. Einige Haarspangen oder Broschennadeln kann man auch einfach unter dem Band durchschieben, so wie hier:
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