Home   Klamottenübersicht   Tippübersicht   Kontakt   About   FAQ

Vampirian Schleppenrock



Schleppenrock

Autor: Rosenkind
Schwierigkeit: 1 von 4
10 Fotos dazu

Material:
Preis:

So wird’s gemacht:
Der Rock besteht aus insgesamt 6 Teilen. Davon kommt ein Teil 3 mal vor, die restlichen einzeln.

Zunächst einmal messt ihr euren Umfang (Taille? Hüfte? Je nachdem wo der Rock sitzen soll, denke ich. -Soda) und teilt ihn durch 6. Da ich figurtechnisch etwas besser ausgestattet bin, waren es bei mir 20 cm. Nun überlegt ihr euch wie weit euer Rock an den Enden insgesamt sein soll und teilt diese Zahl wieder durch 6. Ich hatte mir als gesamte Weite 144 cm überlegt, weil die Zahl gut durch 6 teilbar ist, ergibt also 24 cm. Zu guter Letzt überlegt ihr euch noch die Länge für den kurzen Teil des Rockes. Bei mir waren es 50 cm.

Teil A

Und schon können wir Teil A anfertigen. Dazu zeichnen wir ein Trapez aus den Werten und fügen noch Nahtzugaben sowie Zugaben für den Saum hinzu. (Siehe Abbildung). Ausschneiden und das ganze noch 2 mal wiederholen.

Wenn wir das erledigt haben, werden die 3 Teile zusammengenäht und unten gesäumt. Achtung: es ist ganz wichtig, dass diese 3 Teile zuerst zusammengenäht werden und nicht gleich mit den langen Teilen zusammen, sonst gibt es nämlich Probleme mit dem unteren Saum!

Wenn das erledigt ist, können wir mit den 3 Hinterteilen beginnen.

Teil B

Fangen wir mit dem mittleren an, Teil B. Hierzu verwenden wir wieder die Werte der beiden Weiten für Teil A (also 20 und 24 cm), legen aber eine andere Länge fest ,schließlich möchten wir ja ein langes Rückteil haben (bei mir war das dann 1 Meter). Das Ganze wird nun genauso gezeichnet wie Teil A und ausgeschnitten.

Teil C + D

Teil C und D zeichnen wir zunächst genauso wie Teil B. Doch bevor wir ausschneiden, gehen wir auf jeweils auf einer Seite vom Ende aus 25 cm nach oben und verbinden den Punkt mit dem Ende auf der anderen Seite, so dass wir eine Diagonale haben. Nun noch die Zugaben für den Saum an der Diagonale einzeichnen und ausschneiden.

Nun geht es wieder ans Nähen. Es empfiehlt sich, auch hier zuerst die Rückteile entsprechend zusammen zu nähen (so dass wie eine schöne Rundung haben), sonst könnte man durcheinander kommen. Wenn das erledigt ist, können Rückteil und Vorderteil zusammengenäht werden.

Als nächstes nähen wir das Spitzenband am unteren Saum des Vorderteils sowie an der Schleppe fest.

Zu guter Letzt kommt noch der Gummizug. Dazu nähen wir den Saum (oben) erstmal soweit auf der Innenseite fest, bis nur noch ein kleines Loch übrig ist. Jetzt messen wir die Gummilitze ab (ich mach das immer so, dass ich sie mir einfach um den Bauch spanne und dann so abschneide, dass es ein wenig übersteht). Jetzt schnappen wir uns eine Sicherheitsnadel, spießen die Gummilitze auf, stecken die Nadel in das Loch und schieben so lange, bis sie am anderen Ende wieder rauskommt. Nun die beiden Enden der Gummilitze aneinander nähen (richtig fest!) und das Loch noch zunähen.

Und tada: fertig ist unser Rock!


Variationen:
Der Schnitt an sich lässt sich noch weiter abwandeln. Zum einen hab ich es ja so gemacht, dass die Breite der beiden Teile (also Vorderteil bestehend aus dreimal A und Rückteil bestehend aus B, C und D -Soda) nicht auf selber Höhe identisch sind, sondern nur die Breiten der Enden (da wo das Vorderteil aufhört, also nach 50 cm ist es 72 cm breit, das Rückteil ist bei 50 cm Länge wesentlich schmaler -Soda). Man könnte es so aufeinander abstimmen, dass die Breiten auch sonst identisch sind, indem man auf den Rückteilen in der Länge des Vorderteils (also bei 50 cm Länge) noch eine Linie einfügt, die der Breite der Vorderteile (72 cm) entspricht (ich hoffe ihr wisst, wie ich das meine) und die Rückteile dann darüber hinaus breiter macht (dadurch wird der ganze Rock natürlich weiter -Soda). Eine weitere Variation wäre, dass man nicht 6 Teile macht, sondern 4, also die Werte für die Breiten (am Bund) nur durch 4 teilt und Teil A statt 3 mal nur einmal hat. Das würde meinen Berechnungen nach bewirken, dass die Beine mehr eingeschlossen sind (dann kommen die schrägen Seitenteile weiter nach vorne -Soda). Ich war erst am überlegen, ob ich den Schnitt nicht so mache, aber mehr Beinfreiheit war mir dann doch lieber.

Ansonsten gilt wie überall: andere Farben, andere Stoffe und was einem sonst noch so einfällt :-)



Empfehlung:
Total simpel und somit auch was für Anfänger. Immerhin ist es auch der erste Rock, den ich selbst entworfen hab (*ganz stolz bin*) und das ohne Vorbildröcke, da kann’s also nicht soo schwer sein ;-)


Musiktipp:
Hat zwar keinen wirklichen Bezug dazu, aber ich bin grade total auf dem Goethes Erben Trip, also empfehle ich einfach mal Goethes Erben. Vielleicht mit dem blauen Album? Weil blauer Rock, blaues Album… *g*.

Oder vielleicht doch ehr was Vampirisches? Dann auf alle Fälle die CD zum Musical Tanz der Vampire. Hat zwar nicht direkt was mit Gothic zu tun, aber ist dafür einfach genial.





Zurück zur Kategorie
Zurück zur Klamottenübersicht
Zurück zu N&S