Spinnen

Für alle Handarbeiten mit Wolle, zB Stricken, Häkeln, Filzen, Sticken, Weben, usw.

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Re: Spinnen

Beitragvon Thalliana » Mo Jul 30, 2012 08:46 am

Ich hatte mal einen Pulli aus Haaren von unserem Hund (als Kind), je nach Hunderasse geht das mehr oder weniger gut. Wir hatten einen Bouvier des Flandres, da konnte man die Haare komplett ohne zusätzliche Fasern verspinnen (lassen^^), bei Hunden mit langen glatten Haaren sollte man die vielleicht mit anderer Wolle mischen. Ich würds einfach mal ausprobieren :).
Gemüse schmeckt am besten, wenn man es kurz vor dem Verzehr durch ein Schnitzel ersetzt!
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Re: Spinnen

Beitragvon Valesca » Mo Jul 30, 2012 12:59 pm

Caligula, mir hat man mal gesagt eine Mindestlaenge von 3 cm muss sein, also bist du knapp an der grenze, es koennte klappen. Ich kenne erfolgreiche Spinnaktionen mit Husky, Samojede, Bobtail und Konsorten und habe einen ungarischen Hirtenhund auf Lager den ich noch ausprobieren muss. Wenn es flauschige Unterwolle ist, koennte es gut klappen, bei Deckhaaren sehe ich da eher nen Fehlschlag als moeglich an. Erfolgreiches Katzen-Verspinnen habe ich mehrfach von Persern berichtet bekommen, meine Norwegedame muss demnaechst auch noch dafuer probeflusen, ich sammel aber noch.

Kleiner Tipp: Falls es doch zu kurz ist, kardier doch was langfloriges ein. Vielleicht koennte man es ja 1 zu 1 mit Merino oder Merino und Angora mischen.
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Katzen sind im Futter vor allem eins: preislich aufwaertskompatibel.

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Re: Spinnen

Beitragvon Ginger » Mo Jul 30, 2012 21:34 pm

Gehen könnte das schon, ich hab nur die Befürchtung, dass das immer nach nassem Hund riecht wenns irgendwie feucht wird.
Der Kleine Tod:" Ich bin die Spitze jeglichen Empfindens, gleich ob angenehm oder niederschmetternd. Ich bin nicht das Gefühl selbst! Aber mein Tun kann bewirken, dass vernunftbegabte Sterbliche ihrem Leben einen neuen Sinn geben."

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Re: Spinnen

Beitragvon Thalliana » Di Jul 31, 2012 07:21 am

Ginger hat geschrieben:Gehen könnte das schon, ich hab nur die Befürchtung, dass das immer nach nassem Hund riecht wenns irgendwie feucht wird.


Nö, tuts nicht, wenn man die Wolle ordentlich wäscht. Normale Wollpullis riechen ja auch net nach nassen Schaf/Alpaka/whatever.
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Beitragvon Hiltja » Di Jul 31, 2012 09:51 am

ähm.. also wenn mein von Oma gestrickter Schurwollschal* nass wird ..... uiuiui :lol: Oder historische Tracht aus Schurwolle** im Regen.. auch lecker ;)

*das war gekaufte Strickwolle, also geh ich mal davon aus, dass die gewaschen war..
** und die Stoffe werden auch zwischendurch (in der Maschine) gewaschen und riechen dann auf dem Wäscheständer vor sich hin

Ich kann das demnach so nicht bestätigen :mrgreen:
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Beitragvon Ginger » Di Jul 31, 2012 10:13 am

Selbst Regia Socken riechen nach dem Waschen irgenwie schafig es ist nicht penetrant, aber vorhanden. Bin da einfach skeptisch.
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Beitragvon Hiltja » Di Jul 31, 2012 10:33 am

Aber ich habe die Frage auch schon an Spinnerinnen gestellt und die meinten, die Wolle rieche dann nicht mehr. :o
Vielleicht einfach mal ne handvoll ausgekämmter Hundewolle waschen - schnuppern - trocknen lassen - nass machen und nochmal schnuppern? :lol:
Aber Schafwolle riecht ja schon nicht sehr lecker, nasser Hund geht garnicht (meiner Meinung) :mrgreen:
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Beitragvon Alphascorpii » Di Jul 31, 2012 11:38 am

Ich hab das Gefühl, das kommt sehr drauf an, wie die Wolle schon behandelt wurde - die bunten Kammzüge, die ich grad verspinne, riechen so gut wie gar nicht, aber die bisher verarbeiteten ungefärbten Naturfasern rochen im nassen Zustand doch recht deutlich nach Schaf.

Ich hab da auch mal ne Frage: ich verspinne wie gesagt gerade nen Haufen bunter Kammzüge, je so zwischen ca. 20 und 25 g (fertig gekaufte Mixtüte), und da ich immer zwei Farben miteinander verzwirne, habe ich in der Regel noch Single-Reste übrig. Im Moment sind es noch nicht soo viele, das wird sich aber noch gut ansammeln. Irgend ne Idee, was ich damit machen kann? Ich hatte schon überlegt, die von Hand wieder auf eine Spindel zu wickeln und die aufgedrillten Enden zusammenzuspinnen, aber die sind teilweise doch etwas unterschiedlich dick, daher frage ich mich, ob das überhaupt so geht wie gedacht.
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Beitragvon Hiltja » Di Jul 31, 2012 11:52 am

Ich nehme die Reste gerne um das Garn bzw den Strang, wenn es von der Haspel kommt, abzubinden, damits nicht vertüddelt.
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Beitragvon kalala » Di Jul 31, 2012 12:24 pm

du könntest sie doch andenzwirnen, also immer mit sich selbst verzwirnen. (bei flinkhand gibts dazu ne gute Anleitung)
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Re: Spinnen

Beitragvon Alphascorpii » Di Jul 31, 2012 14:26 pm

@Hiltja
das wäre ne Idee, danke. :)

@kalala
Hab ich bei meiner Naturwolle (sind da meist 100g+ große Stränge) auch schon gemacht und für die werd ich das wohl auch weiterhin tun. :) Aber bei den bunten Zügen sind mir die einfach zu kurz (ich verspinne noch relativ dick), da werden mir die Knäul zu klein bzw ich mag den Effekt, wenn ich so zwei Farben zusammen zwirne. Außerdem hab ich noch keine Nostepinne oder sonstigen Knäulwickler und mein Eßstäbchen-Ersatz hat mich ziemlich schnell wahnsinnig gemacht, weil man's nicht richtig greifen kann und der Durchmesser des Knäuls viel zu klein ist, dh. der innen ausgezogene Faden verknoddelt sich ständig irgendwo und ich bin mehr am Entwirren gewesen, deswegen wickel ich aktuell lieber normal von der Spule zum Ballknäul ab.
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Re: Spinnen

Beitragvon caligula » Di Jul 31, 2012 16:00 pm

Jetzt hätte ich eine Hand voll Haare, es handelt sich dabei um die Unterwolle eines jungen Bernadiners. Zum reinlegen kuschlig!!! liegt vielleicht auch an seinem Alter...
Ich werde dann berichten :wink:
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Re: Spinnen

Beitragvon Alphascorpii » Sa Dez 29, 2012 18:02 pm

Äh. Hilfe. Ich bin in den Weihnachtsurlaub gefahren und mit einem Spinnrad wiedergekommen, weil mein Schwager ziemlich kurzentschlossen ein altes gebrauchtes auf dem Flohmarkt gekauft und mir zu Weihnachten geschenkt hat. Das Teil hat so seine Macken, das Fußpedal ist lose und eventuell fehlt sonst noch so das eine oder andere, was ich als kompletter Spinnrad-Grünschnabel nicht beurteilen kann (ich wollte mir erst nächsten Herbst eins zum hoffentlich bestandenen Vordiplom gönnen und hab mich daher noch nicht so viel weiter damit beschäftigt) - ich weiß gerade mal, daß es ein- und zweifädige gibt und flügel- oder spulengebremste. ^^; Aber da ein langer Faden dabei war, der wohl den Antriebsriemen darstellt und da sich auch sonst alles bewegt, was sich bewegen sollte, gehe ich mal davon aus, daß das Ding zumindest mal funktionstüchtig war und nicht nur als Deko gedient hat.

Komplettansicht
Draufsicht

Der Riemen war übrigens lose dabei, den hat mein Männchen nach Gutdünken wieder draufgebastelt. Kennt sich hier jemand von euch halbwegs aus und könnte mir per Ferndiagnose sagen, ob ich das Ding wieder hinkriege oder ob ich es besser bleiben lassen sollte? Und was es jetzt eigentlich genau ist? :oops: Detailfotos kann ich dann gerne noch nachreichen, falls nötig.
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Beitragvon kalala » So Dez 30, 2012 18:56 pm

ich bin kein Spezialist für das Flottmachen alter Räder, aber ich fürchte du hast da ein wunderschönes DDR-Dekorad. Die sind dekorativ, in rauhen Mengen produziert worden und sehr oft nicht oder nur schwierig zu bespinnen.
:no:
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Re: Spinnen

Beitragvon Cylia » So Dez 30, 2012 19:30 pm

also vollständig aussehen tuts auf jeden Fall. lässt sich das Pedal gut treten und schwingt das Rad dann schön gleichmäßig?

Also bei meinen Rad funktioniert das mit dem Spinnen dann so: du spinnst ein Stück faden mit den Händen vor, führst ihn durch das Rohr vorne am Metallstab, durch eine der Ösen und fixierst ihn dann auf der Spindel. Wenn du dann das Pedal trittst, dreht sich die Spule (wenn alles richtig läuft ;) )minimal schneller als der Flügel, wodurch die Fasern gedreht und langsam aufgewickelt werden.
Damit das alles flüssig läuft muss das Ganze möglichst wackelarm sein ^^ Ich hab meines an Weihnachten auch von meinen Eltern mitgenommen, da mein Papa es nach Jahren mal hinbekommen hat es zu reparieren ;) Wenn ich es wieder zusammenbaue spendiere ich ihm erstmal neue Holzdübel, dann will ich es gut wässern und dann ölen, damit nichts mehr wackelt.
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*~*Your life is yours alone. Rise up an live it*~*
aus: "Das Schwert der Wahrheit" von Terry Goodkind
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